24. Januar 2018

Sammel-Projekt und Kunstwerkstatt: Was Fundstücke von der Seele erzählen


Ein Stofftier. Ein rostiger Schlüssel. Eine Kassette. Oder auch ein altes Schwarz-Weiß-Foto. Oder auch ein Gedicht. Solche Fundstücke, die eine Geschichte erzählen, sucht die Arbeitsstelle Inklusive Seelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland.

„Erzähl mir von der Seele …“ ist das Projekt überschrieben, um das es dabei geht. Und mitmachen, also ein Fundstück einschicken, kann jedermann, gleich welchen Alters, welcher Sprache, sozialer Herkunft, religiöser Prägung oder Kultur.

 

Zugleich ist das Projekt als Gesamtkunstwerk angelegt: Vom 28. April bis 1. Mai 2018 findet im Pädagogisch-Theologischen Institut (PTI) in Bonn die Kunstwerkstatt „Erzähl mir von der Seele …“ statt. Begleitet von Künstlerinnen und Künstlern werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann mit den eingesandten Fundstücken, Fotos und Worten arbeiten. Aus der Kunstwerkstatt soll dann ein weiteres Projekt erwachsen, zum Beispiel ein Buch, ein Film oder eine Aktion.

 

„Jede und jeder ist Expertin der Seele, alle haben etwas zu erzählen“, erläutert Gundula Schmidt, Referentin für Inklusive Seelsorge, das Projekt. So sollen die „verschiedenen Erzählungen von Seele“ sichtbar werden. Wobei jedes einzelne Fundstück „anders von der Seele erzählt“. Gundula Schmidt sagt: Je unterschiedlicher und verschiedener die Teilnehmenden, umso besser.

 

Wer ein Fundstück beisteuert, ist gebeten, den Fundort anzugeben. Eine Erläuterung wird nicht verlangt, ist aber durchaus willkommen. „Die Fundstücke erzählen – manchmal anders als wir denken“, sagt Gundula Schmidt: In der Kunstwerkstatt werden sich die Erzählungen zusammenfügen.

 

Zum Praktischen: Einsendungen werden bis 24. Februar 2018 erbeten an die Arbeitsstelle Inklusive Seelsorge, Missionsstraße 9a/b, 42285 Wuppertal. Das gilt für Briefe oder Päckchen. Digitale Objekte können gemailt werden: inklusiveseelsorge@ekir.de  Der Kontakt gilt auch für die Anmeldung zur Kunstwerkstatt im PTI in Bonn.





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