01. Mai 2020

Dem Ochsen nicht das Maul verbinden


Tag der Arbeit und Christentum-das war nicht immer eine Freundschaft. Überraschender Weise. Die Bibel jedenfalls ist eindeutig.

Als vor einigen Jahren mal der EKD-Ratsvorsitzende in den Tagesthemen zum Sonntagsschutz interviewt wurde, sagte die Moderatorin nach einer seiner Antworten:"aber das sind ja gewertkschaftliche Argumente, bringen sie doch mal religiöse". Der Ratsvorsitzende sprach dann von Einkehr und Besinnung, und das ist ja auch wichtig, aber er hätte auch sagen können: "Wahrscheinlich ist das das gleiche. Lesen sie mal die Begründung für das Feiertagsgebeot im 5. Buch Mose. (Kap. 5): "Du sollst daran denken, dass du Knecht in Ägypten warst." Weißt Du noch, wie schwer das war, ohne Pausen malochen bis zum Umfallen? Daraus hat dich Gott befreit! Jetzt bleib frei und versklave nicht wieder dich und andere. Wenn sich das wie Gewerkschaft anhört, dann reden die vielleicht wie die Bibel!
Es ließen sich hunderte weitere Stellen in der Schrift anführen. Wie wärs noch hiermit:  1Tim 5, 18: "Denn die Schrift sagt (5. Mose 25,4): »Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden«; und: »Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert«."

Solidarität, Gerechtigkeit, Frieden, genug zum Leben für alle- es sind christliche Forderungen, die am 1. Mai erhoben werden. In unserer Corona-Zeit sind sie so wichtig wie nie.

In diesem Sinne: Allen einen wunderbaren ersten Mai!

 





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