30. Januar 2021
Rolf Kiwitt zu einem aktuellen Thema:

Freude


Der Februar liegt vor uns, der Monat, in dem wir schon merken könnten, dass der Winter vorbei ist.
Gut, ab und zu meldet sich „Väterchen Frost“ zurück, doch mit der Fastnachtszeit und dem Valentinstag sind deutliche Zeichen gegen die verfrorene Winterzeit gesetzt.

Freude soll wieder in die Herzen kommen, soll!
In diesem Jahr ist es etwas anders.
Wir sind – aus gutem Grund – isoliert. Keine*r soll andere anstecken, alle Maßnahmen dienen dem Schutz.

Über was sollen wir uns in diesem Jahr freuen?
Dass die fröhlichen Feiern ausfallen?
Dass wir uns mit der Familie nicht treffen können?
Sicher nicht.
Was bleibt da?
Ist da irgendetwas?

Für mich klingt die Losung des Februar fast schon wie Hohn:
Freut euch, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind. (Lukas 10, 20)

Ja, das ist zwar richtig, doch wenn das zurzeit unsere einzige Freude wäre, dann sind wir ziemlich arm dran.

Freude, die sich nur am Kommenden festmacht, die sich nicht hier bei uns, in unserer Welt auswirkt, erscheint mir sehr traurig.
Doch wenn sich die Freude auf das Kommende schon hier und jetzt in unserem Leben auswirken kann, dann wird sie unser Leben sicher nachhaltig erfüllen können.

Solche Freude wünsche ich mir, wünsche ich Ihnen!
Freude, die in uns hinein strahlt; Freude, die aus uns heraus strahlt und diese Welt etwas freudiger, vielleicht dadurch etwas freundlicher macht.


Kirchengemeinde Sulzbach/Saar
Pfarrer Rolf Kiwitt
Sulzbachtalstraße 203
66280 Sulzbach
Telefon: 06897 / 87487




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