02. Februar 2020
Michael Schäfer zu einem aktuellen Thema:

Geht es Ihnen noch gut?


Täglich neue Meldungen: Gestern Abend hatten wir einen Corona-Fall im Saarland. Heute Morgen nicht mehr. Was heute Abend gilt? Ich weiß es nicht. So Vieles weiß ich nicht und Andere – selbst die Fachleute – wohl auch nicht.

Also werden die üblichen Tipps gegeben, die diese Jahreszeit auszeichnen. Kurz gesagt: Hände waschen statt schütteln, in die Armbeuge (die eigene!) niesen und Menschenansammlungen meiden.

Vor lauter Katastrophenmeldungen wird gar nicht deutlich, wie gut es uns eigentlich trotzdem geht.

Natürlich ist es schlimm, dass Menschen sterben, dass mitmenschliches Leben erheblich beeinträchtigt wird, auch wenn die Auswirkungen der alljährlichen Grippe schlimmer ist.

Aber insgesamt können wir auch dankbar registrieren, dass unsere Lebenserwartung steigt, dass unsere Gesundheit immer besser wird – zumindest in Mitteleuropa.

Und wenn wir wirklich wollten könnten wir in Sachen Klima, Hunger und Krieg sicher auch noch Einiges bewegen. Genügend Kompetenzen und Ressourcen hat die Menschheit. Aber den Willen.

Und schön ist es doch: Der Corona-Virus hat die brennende Frage aus den Schlagzeilen verdrängt, was denn aus den arbeitsunwilligen Harry und Meghan wird.

 

Losung für Samstag, den 1.2.2020:

O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen. Jesaja 48,18

Jesus Christus wurde für uns zur Weisheit durch Gott und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung. 1.Korinther 1,30

 

Ein Gebet im eg (805) von Sören Kierkegaard:

Und wenn es auch bisweilen scheint,
als achtetest du, o Herr, nicht auf mein Rufen,
nicht auf mein Klagen und Seufzen,
nicht auf mein Danken -
so will ich doch weiter zu dir beten,
bis du meinen Dank annimmst,
weil du mich erhört hast.

Søren Kierkegaard (1813-1855)

 





Zurück