09. Juli 2020

Rheinische Landskirche schreibt zweiten Medienpreis aus


Die Evangelische Kirche im Rheinland schreibt zum zweiten Mal den Medienpreis für digitale Projekte aus. Gemeinden, Kirchenkreise, kirchliche Einrichtungen, Arbeitskreise und Initiativen können sich an der Ausschreibung beteiligen. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2020.

Wie können Digitalisierung und die neuen Medien das kirchliche Leben bereichern? Wie können sie Bestehendes ergänzen oder unterstützen? Welche neuen Räume und Möglichkeiten öffnen sich durch Internet und Social Media für Glauben und Handeln? Das sind die Leitfragen der Ausschreibung für den Medienpreis, der erstmals 2018 verliehen wurde.

 Gesucht: Best Practice aus den unterschiedlichen Bereichen der rheinischen Kirche
Gemeinden, Kirchenkreise, kirchliche Einrichtungen, Arbeitskreise und Initiativen aus dem Raum der Evangelischen Kirche im Rheinland, auch Projekte mit Kooperationspartnern aus anderen Landeskirchen, können sich an der Ausschreibung beteiligen, die Best Practice aus dem rheinischen Raum vorstellen und bekannt machen möchte.

 Die Corona-Krise unterstreicht aktuell, wie hilfreich digitale Begleitung sein kann  
Kirche und Gemeinden erleben im Moment, wie hilfreich digitale Medien für ihre Arbeit und für die Menschen, die sie begleiten, sein können. Die Corona-Krise unterbricht vieles von dem, was bisher dort zum Alltag gehörte. Gleichzeitig entwickeln sich neue Online-Angebote, die das kirchliche und gemeindliche Leben weiterführen und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen erreichen – von der Ehrenamtsbörse über Online-Seelsorge und gemeinsames Gebet bis hin zu Livestream von Gottesdiensten auf YouTube.

 Digitale Angebote können vielfältig sein
Eine Aktivität oder eine Initiative in den sozialen Medien oder in Messenger-Diensten kann genauso eingereicht werden wie eine Online-Dienstleistung für die Gemeinde, Videoformate oder multimedial erzählte Reportagen. Der Einsatz von Online-Spielen gehört ebenso dazu wie E-Learning-Angebote, ein Podcast, ein Chatbot, Projekte mit offenen Daten oder Initiativen, um freien Internetzugang zu gewähren, ein Livestream oder ein besonderes Format der Online-Zusammenarbeit, eine Homepage, ein Blog, eine mobile Anwendung, Crowdfunding über die neuen Medien oder ein ganz neues digitales Format, wie es vielleicht jetzt angesichts der aktuellen Situation entsteht. 

 Der Medienpreis ist dotiert und wird gefördert mit Mitteln der Wilhelm-Schrader-Stiftung. Der erste Preis ist mit 1.000,00 Euro dotiert, das Preisgeld des 2. Preises beträgt 750,00 Euro, das Preisgeld des 3. Preises 500,00 Euro.

Praktische Hinweise für Ihre Bewerbung zum Medienpreis
Für die Bewerbung wird um eine schriftliche Skizze des Projekts gebeten, die per Mail an presse@akademie.ekir.de adressiert werden soll. Der Umfang der Skizze kann zwischen ein bis maximal drei Seiten betragen. Weiteres Material kann hinzugefügt werden, um das Projekt zu erläutern und lebendig zu machen, z.B. Online-Zugang zum Projekt, Links oder Screenshots.

Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2020.

Preisverleihung am 27. November 2020 durch Präses Manfred Rekowski
Über die Preisvergabe entscheidet eine interdisziplinäre Jury. Die Preisvergabe durch Präses Manfred Rekowski findet am Freitag, 27. November 2020, in Köln statt.

Nähere Informationen:
Kirchenrat Pfarrer Ralf Peter Reimann, Dezernat Politik und Kommunikation der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Hella Blum, Studienleiterin Medien an der Evangelischen Akademie im Rheinland, begleiten das Projekt. Sie stehen gerne für weitere Fragen zur Verfügung: presse@akademie.ekir.de oder telefonisch: 0228 479898-55. Weitere Informationen finden Sie während der laufenden Ausschreibung unter www.kirche-und-digitaler-wandel.de.





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