31. Januar 2020

Schwimmende Barrieren sind unmenschlich


Griechenland erwägt, Flüchtende durch schwimmende Barrieren daran zu hindern, seine Küsten zu erreichen. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie fordert stattdessen Flüchtlinge aus den überfüllten Lagern in Deutschland aufzunehemen.

Lilie: "Die Bundesregierung und die EU- Länder drücken sich seit Monaten um Lösungen für die überfüllten Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln. Der Hilferuf des griechischen Migrationsministers im letzten Herbst blieb unbeantwortet. Dabei wäre es weder finanziell noch logistisch ein Problem, die dort in menschenunwürdigen Zuständen gestrandeten Menschen hier in Deutschland aufzunehmen." Die Bundesländer Niedersachsen, Thüringen und Berlin und viele Kommunen hätten ihre Bereitschaft bereits signalisiert. Auch die Diakonie und viele andere stünden mit ihren Hilfsangeboten bereit. "Grenzbarrieren halten Flüchtende nicht auf, auch nicht, wenn sie im Meer installiert werden. Abschottung ist nicht die richtige Antwort, sie vergrößert nur die Unmenschlichkeit", sagt Lilie. 





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