24. April 2021
Barbara Wehlen-Leibrock zu einem aktuellen Thema:

Was ist ein Jahr im Leben eines Menschen?


Geht man von der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Menschen in Europa aus, ist ein Jahr nicht viel. Ein Jahr sind wir nun im Lockdown, mal mehr mal weniger. Gemessen an unserer Lebenszeit wahrscheinlich nur ein geringer Teil. Aber es drückt aufs Gemüt.

Wir haben die Erfahrungen des letzten Jahres noch in Erinnerung und befürchten, dass auch dieses Jahr nicht besser wird.

„Das Leben meistert man lächelnd oder gar nicht“, sagt ein chinesisches Sprichwort. Da ist was dran. Die Pandemie hat uns viele Freiheiten genommen und wir waren niedergeschlagen. Doch, wir haben auch viel gelernt über das Miteinander. Nicht nur über das digitale, sondern auch darüber, wie man in der Pandemie Kontakt zu guten Freunden trotz Kontaktbeschränkungen hält. Wer einen erreichen will, hat einen Weg gefunden. Viele hat man aus den Augen verloren, aber übrig geblieben sind gute Freunde. Und das ist eine Nachricht, die uns froh machen sollte.

Dabei sind wir wieder beim Lächeln, das das Leben ausmacht. Mal Hand aufs Herz, wir haben auch keine andere Chance. Nur Jammern bringt uns nicht weiter. Will man den Politikern Glauben schenken, ist ein Ende der Pandemie durch Impfungen in Sicht. Man kann Hoffnung haben, dass die Pandemie nur eine Episode in unserem Leben ist. Dies ist zwar nur ein kleiner Hoffnungsschimmer, aber es ist ein Licht am Ende des Tunnels. Trauen wir uns, darauf zu bauen.





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